Die wichtigsten Fakten
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Niedrigere Grenzwerte für die Aufprallkraft von Rückenprotektoren in Wettkampfgurten wurden einstimmig angenommen.
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Elevated Goal wurde nahezu einstimmig angenommen; auch eine neue Sports-Class-Definition samt Ranking wurde beschlossen.
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Die CCC-Trimmtoleranz wurde bei nur zwei Gegenstimmen von 20 mm auf 10 mm verschärft.
Ein umfangreiches Regelprogramm wird in Porto entschieden
Das CIVL-Plenum 2026 fand in Porto, Portugal, mit Delegierten aus 29 Ländern statt. Zu Beginn standen 96 Tagesordnungspunkte, 77 davon gelangten zur Abstimmung. Diese Zahlen zeigen eine Sitzung, die weit über eine einzelne Änderung hinausging und Wettbewerbsaufbau, Sicherheit, Materialkonsistenz und Ranglistensysteme gemeinsam behandelte.
Einstimmig angenommen wurden niedrigere Grenzwerte für die Aufprallkraft von Rückenprotektoren in Wettkampfgurtzeugen. Elevated Goal erhielt nahezu alle Stimmen, zudem wurden eine neue Sports-Class-Definition und ihr Rankingrahmen beschlossen. Die zulässige CCC-Trimmtoleranz sank von 20 auf 10 Millimeter; dagegen gab es nur zwei Stimmen.
Die Gurtzeuggrenze weist auf strengere Sicherheit
Der Gurtzeugvorschlag senkt die akzeptable Aufprallkraft für Rückenprotektoren in Wettkampfgurtzeugen. Ein niedrigerer Wert bedeutet eine anspruchsvollere Schwelle für Prüfung und Konformität. Die Einstimmigkeit zeigt zugleich, dass unter den Delegierten über die Richtung der Änderung kein Dissens bestand. Damit gehört sie zu den deutlichsten Sicherheitsentscheidungen des Plenums.
Der bestätigte Beschluss nennt in der hier verfügbaren Faktenlage weder den konkreten Grenzwert noch Inkrafttreten oder Übergang. Hersteller, Veranstalter und Pilotinnen können deshalb aus der Abstimmung nicht sofort auf die Konformität eines bestimmten Gurtzeugs schließen. Erst der Regeltext muss den Grundsatz mit Tests, Geltungsbereich und Umsetzung verbinden.
Wettbewerbsdesign und Materialkonsistenz ändern sich
Elevated Goal wurde nahezu einstimmig als neue Option im Streckenflugwettbewerb akzeptiert. Das Ergebnis legt die Regelrichtung fest, doch die vorhandenen Fakten definieren die Funktionsweise nicht ausreichend. Wertung, Zielgeometrie oder Abläufe dürfen vor Veröffentlichung des formalen Wortlauts nicht aus der Bezeichnung abgeleitet werden.
Die Verringerung der CCC-Trimmtoleranz von 20 auf 10 Millimeter richtet den Blick auf einen einheitlicheren Materialzustand. Nur zwei Gegenstimmen zeigen breite Unterstützung. Die Halbierung ist sicher belegt; wie gemessen wird, wer kontrolliert und welche Folgen eine Abweichung hat, bleibt den detaillierten technischen Regeln vorbehalten.
Sports Class erhält eine neue institutionelle Grundlage
Das Plenum nahm außerdem eine neue Sports-Class-Definition samt Ranglistenrahmen an. Dabei geht es um mehr als einen Namen: Die Entscheidung schafft eine Grundlage dafür, wie eine Klasse von Teilnehmenden und Ergebnissen organisiert, erkannt und verglichen wird. Bestätigt ist die Annahme, nicht jedoch jede Zulassungsgrenze oder Rechenmethode.
Sports Class, Trimmtoleranz, Elevated Goal und Gurtzeuggrenzen zeigen zusammen, dass CIVL Beteiligung, Wettbewerbsdesign, Materialkonsistenz und Sicherheit parallel bearbeitet. Es sind unterschiedliche Regelarten, die bei der Durchführung einer Veranstaltung aufeinandertreffen. Die Abstimmung der späteren Texte wird daher ebenso wichtig wie jeder Einzelbeschluss.
Nun folgen formale Regelwerke, Termine des Inkrafttretens, Übergangsbestimmungen und Hinweise für Veranstalter. Abstimmungen bestimmen die Richtung; erst genaue Formulierungen entscheiden, wann und wie sich Ausrüstung, Abläufe und Rankings ändern. Bis dahin lassen sich die beschlossenen Ergebnisse festhalten, während unbestätigte Umsetzungsdetails bewusst offenbleiben.